Vorweihnachtswoche

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Kolleginnen und Kollegen, 

auch in dieser Vorweihnachtswoche hatte uns Corona noch einmal fest im Griff. 

Die Vorgaben umzusetzen, die uns als Schule erreichen, stellt uns immer wieder vor neue organisatorische Aufgaben. Dabei haben wir natürlich nicht nur im Blick, dass wir die Vorgaben umsetzen, sondern auch, dass wir darauf achten, hier Ansteckungsmöglichkeiten möglichst gering zu halten und es so zu organisieren, dass es für alle Beteiligten gut umsetzbar ist.  

Leider hat das am Montag für einige Verwirrung gesorgt, für die ich mich an dieser Stelle entschuldigen möchte. Letztlich kamen aber zuerst die Mail am Freitag, 11.12., sehr kurzfristig und die Entscheidung der Regierungen des Bundes und der Länder ab Mittwoch, 16.12. im gesamten Land das Leben deutlich herunterzufahren, die anschließend am Sonntag, 13.12., getroffen wurde, bewirkte auch bei einigen Eltern noch einmal Veränderungen in ihrer jeweiligen Entscheidung für oder gegen Präsenzunterricht.  

Mit unseren Entscheidungen bezüglich des hier in der Schule stattfindenden Unterrichts vom 14.12. bis 18.12. mussten wir einen verantwortbaren Weg finden, der es einerseits dem Kollegium möglich machte, den erhöhten Anforderungen des Distanzunterrichts nachkommen zu können, wenn gleichzeitig Präsenzunterricht stattfinden muss. Außerdem gab es andererseits bezüglich der Gruppengrößen in den Jahrgängen 5 bis 7 sehr große Unterschiede, manche Klassen sind komplett in den Distanzunterricht gegangen, andere Klassen waren anfangs fast vollständig hier. Ich glaube, da kann sich jeder vorstellen, dass in einer solchen Situation normaler Unterricht nach Plan, auch für die sehr wenigen Klassen, die fast vollständig anwesend waren, kaum umsetzbar war. Aus diesen Gründen ist entschieden worden, in der letzten Woche täglich zwar Unterricht nach Plan zu machen, allerdings eben nur bis nach der 4. Stunde.  

Mit dieser Entscheidung, die durch eine tägliche Notbetreuung für die Jahrgänge 5 und 6 im Nachmittagsbereich ergänzt wurde, konnten alle, so hoffen wir zumindest, gut zurechtkommen.  

Die Entscheidung, dass am Nachschreibtermin für alle Jahrgangsstufen festgehalten wurde, haben wir vor dem Hintergrund der Chancengleichheit getroffen. In den Klassen und Kursen sind diese Arbeiten bereits geschrieben worden. Den Schülern, die zum eigentlich Arbeitstermin krank waren, wollten wir nicht zumuten, nun fast 4 weitere Wochen auf den Termin warten zu müssen. Durch die Erweiterung auf 2 Klassenräume konnte das Ansteckungsrisiko so geringgehalten werden, wie es denn möglich ist. Aber natürlich ist es auch hier immer wieder eine Abwägungsfrage, die sich uns stellt.  

Aufgrund der Vorgaben, die sich durch die Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die gymnasiale Oberstufe (APO GOST) ergeben, konnten wir hier allerdings nicht auf die Klausuren verzichten, zumal für die Schüler*innen der Q 2 nach den Ferien das neue und letzte Schulhalbjahr beginnt.  

Ich weiß, dass in vielen Klassen für diese Woche vorweihnachtliche Aktionen in der Klassenstunde geplant waren, die nun leider ausfallen mussten. Das tut uns allen leid. Von den meisten Schülerinnen und Schülern konnten sich die Klassenteams nicht, wie in den vergangenen Jahren, mit guten Wünschen ins neue Jahr verabschieden. Vielen Kolleginnen und Kollegen fehlt diese persönliche Verabschiedung sehr, und digital ist es einfach anders. Aber wie im privaten Bereich, so müssen wir auch hier Verzicht üben.  

So bleibt mir an dieser Stelle stellvertretend Euch und Ihnen ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest zu wünschen, das trotz der widrigen Umstände schön werden kann. Macht/machen Sie das Beste daraus. 

Ich wünsche allen einen guten Start ins neue Jahr 2021, dass hoffentlich besser endet als dieses. Aber da bin ich zuversichtlich! 

Mit den besten Wünschen und bleibt/bleiben Sie gesund!!!!!