Medienkonzept

Aktuelles

Leitbild, Vision und Legitimation

Die Förderung von Medienkompetenz ist eine der wichtigsten Bildungsaufgaben und Bildungsziele unserer Zeit. Kinder und Jugendliche sollen zu einem selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Umgang mit den Anforderungen der heutigen digitalen Medienwelt befähigt werden. Dies ist nicht nur Voraussetzung für einen wirksamen Kinder- und Jugendschutz, sondern zugleich auch die Grundlage zur Teilhabe an der digitalen Gesellschaft, sich wandelnden Berufsbildern und eine Schlüsselqualifikation für lebenslanges Lernen.

Was verstehen wir unter Bildung in einer durch Digitalisierung geprägten Welt („digitale Bildung“), die zum Ziel hat, Urteilsfähigkeit, Kreativität, Selbstbestimmtheit, Gestaltungsfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Chancen der Teilhabe am Gesellschafts- und Arbeitsleben der Schülerinnen und Schüler zu stärken?

https://charta-digitale-bildung.de 

Projektstand
(Was haben wir erreicht? Wo wollen wir hin?)
 Organisationsstruktur
(Wer ist beteiligt und hat welchen Aufgabenbereich?)

 


(1) Didaktisch-pädagogisches Implementierungskonzept

Im Rahmen der Unterrichtsentwicklung und der entsprechenden didaktisch-pädagogischen Implementierung orientiert sich das Medienkonzept der Regenbogen-Gesamtschule Spenge am Medienkompetenzrahmen NRW. Der Medienkompetenzrahmen NRW gliedert sich in einen in der Jahrgangsstufe 10 der Sekundarstufe I endenden sechsstufigen Kompetenzbereich, der die Kompetenzen

  • Bedienen und Anwenden,
  • Informieren und Recherchieren,
  • Kommunizieren und Kooperieren,
  • Produzieren und Präsentieren,
  • Analysieren und Reflektieren und
  • Problemlösen und Modellieren

enthält.


(2) Ausstattungskonzept

Um die unterrichtlichen Ziele erreichen zu können, sind sowohl die entsprechende Ausstattung mit Multimediageräten, die Vernetzung der Computerarbeitsplätze und ein Internetzugang als auch die Verfügbarkeit von geeigneten Unterrichtsmedien notwendige Voraussetzungen. Vereinbarungen zur Anschaffung neuer Hardware, z. B. Tablets, Aufnahmegeräte und interaktive Tafeln und deren Bereitstellung in der Schule sind ebenso wichtig wie Absprachen für einen schulübergreifenden Einsatz einer Lernplattform.

Vorhandene Rahmenbedingungen

  • Präsentationsfläche:
    Digitale Touchscreens (Prowise ProLine+ 75“) in allen Unterrichtsräumen
  • Internetanschluss:
    flächendeckende digitale Verkabelung und W-LAN
  • Schulnetzwerk und Schulcloud:
    MNSPro und Office365
  • Digitale Endgeräte:
    3 Informatikräume (insgesamt 54 PCs),
    1 Infothek(10 PCs) und
    4 ausleihbare Laptop-Wagen (64 Tablets/Laptops)

(3) Fort- und Weiterbildungskonzept.

folgt.


Wir erklären uns und begründen – häufig gestellte Fragen und Antworten:

Was bedeutet Schule 4.0 oder digitale Schule?

Schule 4.0 ist angelehnt an den Begriff Industrie 4.0, der Bezeichnung für ein Zukunftsprojekt zur umfassenden Digitalisierung der industriellen Produktion, um sie für die Zukunft besser zu rüsten. Mit Schule 4.0 oder auch digitaler Schule meinen wir, dass wir verschiedene Bereiche des Lehrens und Lernens der Regenbogen-Gesamtschule Spenge digitalisieren, um einerseits die Schüler*innen besser auf die digitale Zukunft vorzubereiten, andererseits durch den Einsatz von digitalen Technologien Lernprozesse optimieren zu können.

Wie ist die Schule ausgestattet? 

In allen Klassen-, Kurs- und Fachräumen befinden sich interaktive Touchscreens (75 Zoll). Es gibt insgesamt 64 konvertible Laptops und 66 stationäre PCs, die sich in einem schulinternen pädagogischen Netzwerk befinden. Daneben existiert eine cloudbasierte Lösung zur Kommunikation, Organisation und Datenablage mit verschiedenen Anwendungsprogrammen zu Lehr- und Lernzwecken. Das Schulgebäude ist mit einem professionellen und leistungsfähigen WLAN ausgestattet. Lehrer und Schüler können das WLAN nach persönlicher Authentifizierung auch über private Endgeräte nutzen.

Wann fangen die Schüler*innen mit der Nutzung an?

Die Schüler*innen erlernen die Grundlagen zum Umgang mit der digitalen Ausstattung bereits im ersten Halbjahr in Jahrgang 5. Dadurch wird es ermöglicht, dass die digitale Ausstattung im Fachunterricht verwendet werden kann.

Wann lernen die Schüler*innen, medienkompetent zu werden?

Der Erwerb von Medienkompetenzen ist ein fächerübergreifender Prozess in den Jahrgängen 5-10 und orientiert sich dabei am Medienkompetenzrahmen NRW. Die Aufteilung auf die Fächer und Koordination ist ein Prozess, der schrittweise von Jahrgang 5 aufgebaut und vollzogen wird.

Welche Verhaltensregeln in Bezug auf digitale Geräte gibt es in der Schule?

Individuelle elektronische Endgeräte (Smartphones, Laptops, usw.) können zu Unterrichtszwecken in die Schule mitgeführt werden, die Geräte müssen jedoch ab dem Betreten des Schulgeländes durchgängig ausgeschaltet sein – im Rahmen des digital gestützten Unterrichts entscheidet die Lehrkraft über die Nutzung für unterrichtliche Zwecke. (Haus- und Schulordnung, 2019)

Wir der Unterricht nur noch digital stattfinden? Schreiben die Schüler*innen gar nicht mehr mit der Hand?

Natürlich nicht. Die digitale Ausstattung wird nur eingesetzt, wenn es pädagogisch sinnvoll ist. Über den Einsatz entscheidet die jeweilige Lehrkraft. Gerade im Sinne der Verbesserung der Medienkompetenz ist ein vielfältiger Medieneinsatz verschiedener Medien sinnvoll und wünschenswert.

Brauche ich immer noch Bücher?

Natürlich. Die Schulbuchverlage sind erst in den Kinderschuhen und entwickeln schrittweise neue Schulbuchformate. Ob Zukunftsvarianten der digitalen Schulbücher sinnvoll sind und in welchem Umfang sie bei uns eingesetzt werden, bleibt abzuwarten und auszutesten.